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Rückblick auf das Kapellenjubiläum am 07.11.2021

150 Jahre Kapelle St. Maria Immaculata in Ebbinghausen

Das Dorf Ebbinghausen mit seinen gut 250 Einwohnern feiert in diesem Jahr ein ganz besonderes Jubiläum. Die Kapelle des Ortes wurde vor 150 Jahren am 07.11.1871 vom Lichtenauer Pfarrer Friedrich Peine unter der Assistenz der Geistlichen der umliegenden Gemeinden geweiht.

 

Dieses besondere Jubiläum wurde am 07. November 2021 mit einem Festgottesdienst in der der Gottesmutter Maria geweihten Kapelle gefeiert. Rund 50 Gläubige nahmen unter Berücksichtigung der 3G-Regeln an der heiligen Messe mit Pfarrer Daniel Jardzejewski teil. Dieser wies in seiner Predigt auf die besondere Bedeutung des Gotteshauses als Dorfmittelpunkt hin. Er berichtete von den Veränderungen, die die Kapelle im Laufe der Jahrzehnte erlebt hat – letztendlich seien ihre massiven Mauern aber stets das steinerne Zeugnis des Glaubens der Ebbinghäuserinnen und Ebbinghäuser. Als besonderes Geschenk überbrachte er der Kapellengemeinde im Namen des pastoralen Raumes Wünnenberg-Lichtenau ein Messgewand mit den Symbolen der Gottesmutter Maria, welches er bereits zum Festgottesdienst trug. Der Gottesdienst wurde vom festlichen Harmoniumspiel von Walter Müller musikalisch umrahmt.

 

Anschließend lud die Dorfgemeinschaft zu einem kleinen Empfang in den Dorfgemeinschaftsraum in der alten Schule ein. Ortsvorsteher Thomas Schulze begrüßte die Festgesellschaft und dankte für den tollen Gottesdienst und die gelungenen Vorbereitungen zu diesem Jubiläumsfest. Ferner überbrachte er die Grüße vom Erzbischof, vom Guardian des Franziskanerkloster und vom Stadtheimatpfleger. In seiner Ansprache erinnerte er an die Geschichte der Kapelle und betonte, dass bei diesem Jubiläum „ein Stück Heimat“ gefeiert wird – „ unsere Kapelle in Ebbinghausen“. Danach überbrachte die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Lichtenau, Martina Wolf-Sedlatschek die Grüße von Rat und Verwaltung und berichtete sehr emotional von ihren Erlebnissen und Erfahrungen mit dem Ebbinghäuser Gotteshaus als Ort der Freude bei Hochzeiten und insbesondere als Ort von Trauer und Abschied bei den Seelenämtern für lieb gewonnene Dorfbewohner.

 

Bei Kaffee und Kuchen verbrachten die Festgäste einige frohe Stunden und erzählten von ihren ganz persönlichen Erinnerungsmomenten im Zusammenhang mit der Ebbinghäsuer Kapelle. Bereits vor einigen Jahren begannen Ortsheimatpfleger Karl-Josef Hüster und Ortsvorsteher Thomas Schulze mit den Planungen für das Kapellenjubiläum. Sie recherchierten in den Archiven von Pfarrgemeinde und Generalvikariat und ermittelten das genaue Weihedatum, dass bis dahin in Vergessenheit geraten war. In Anbetracht der Corona-Situation war absehbar, dass das Jubiläum nicht wie ursprünglich geplant mit einem großen Fest gefeiert werden kann. Dennoch sind die Ebbinghäuser sehr dankbar, dass nun nach über eineinhalb Jahren wieder ein Gottesdienst in der Kapelle gefeiert und das Jubiläum in einem festlichen Rahmen begangen werden konnte.

 

Die Geschichte der Ebbinghäuser Kapelle ist in einer 212-seitigen Festschrift aufgearbeitet worden. Herausgeber dieser Festschrift sind der leider im Juni verstorbene langjährige Ortsheimatpfleger Karl-Josef Hüster und Ortsvorsteher Thomas Schulze. Exemplare der Festschrift können bei Thomas Schulze zum Unkostenbeitrag von 13,00 EUR erworben werden (Kontakt per Mail: ).

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Veröffentlichung

So, 14. November 2021

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